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Hier schreibt H e i n r i c h vom Hof


Herbstzeit


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23. September - Das Wetter ändert sich endlich. Fünf Monate ohne Regen liegen hinter uns. Es war ein heißer Sommer. Wir haben gekämpft um etwas zu ernten. Davon sollen und müssen wir leben. Zwei Arbeitsplätze mußten wir abbauen. Dafür reichte es nicht mehr. Auch wird sich einiges in der Vermarktung ändern. Auf einigen Wochenmärkten können wir nicht mehr verkaufen. Es lohnt sich nicht mehr. Die Kosten übersteigen die Umsätze.

Alternativ beginnt auf Hof Harwege die Erzeugung ab 2019 von Brathühnchen und Eiern. Zwei Durchgänge mit Hähnchen haben gezeigt, das sie schnell verkauft sind. Unsere Pachtflächen nehmen wir jetzt wieder zurück und bewirtschaften diese wieder selbst. Das Futter für das Geflügel werden wir überwiegend selbst erzeugen. Produktsicherheit kann so garantiert werden. Wir wissen was drin ist : im Huhn und im Ei.

Spruch der Woche

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.

Tomatensaison endet bald


Pareso, leckere Datteltomate, die gut in den Mund passt


Green Doktors, geschmackvoll und grün in der Farbe


Blueberry, eine samenfeste alte Gärtnersorte


Die Ananastomate,mit leichter Ananasnote




Enkelspiele für die Zukunft Harwege


Zehn Quadratmeter Übungsgelände


Die Enkel Hennes, Jenke und Lotta bewirtschaften ihren Sandberg intensiev. Die Maschinenausstattung ist modern. Täglich wird hier der Ernstfall simuliert. ............................................................

Wußten Sie schon ?

 Klara Katzenfloh lebt

lies die Geschichte Landlust :

" Landlust und Landfrust ".

 

Heckenpflege in Ahndorf 2017

Nun - Das neue Jahr nimmt seinen Lauf und beginnt Fahrt aufzunehmen. Ende Februar endet die Zeit für die Heckenpflege. Aus diesem Grund und weil wir vom Hof Harwege seit Jahren darauf drängen, das die Gemeinde Boitze ihre Pflicht zur Heckenpflege wahrnimmt, bewegt sich nun was. Das bewährte Kahlschlagteam der Gemeinde Boitze bekam vom Bürgermeister Uwe Richter den Auftrag. Mit gesteigertem Interesse werden wir die Aktion beobachten.

 Aus dem Themenbereich Boitzer Schildbürger gibt es doch noch eine Episode zu berichten.

In meinem Bericht von Landlust und Landfrust in Ahndorf hatte die Gemeinde/ sprich, der Bürgermeister, die Herausgabe des Holzes gefordert und auch bekommen. Nun lag das Holz zwei Jahre lang auf einem Haufen vor dem Schützenplatz (Ortsrand). Als Mahnmahl hatte der Haufen seinen Dienst erfüllt. So entschloss sich Bürgermeister Uwe Richter dem ein Ende zu bereiten. Mit einem Anschlag in den einschlägigen Infokästen der Gemeinde, bot er das Holz zum Kauf an. Mit einem Gebotspreis sollten sich Iteressenten bis dato Dezember 2016 bei ihm melden.Woche für Woche bewegte sich nichts. Niemand hatte Interesse, bis einen Tag vor Gebotsende. Da schlug ein cleverer Bürger der Gemeinde zu.

Mit einem Angebot von 50,00 € bekam er den Zuschlag für die geschätzten 15 Raummeter Eichenholz.

Dem ist nicht viel zuzusetzen. Nachdem wir fast zwei Jahre einen Prozess in dieser Sache durchlebt haben, ist das ein tolles Ergebnis für Bürgermeister Uwe.

Klara Katzenfloh sei Dank,. ! Durch ihr beherztes Handeln ist vieles im Ort klarer geworden.

Nachtrag Dezember 2017

Wir sind nicht nachtragend. Doch diese Geschichte wird uns lange in Erinnerung bleiben.  Einige tausend Leser haben meinen Bericht gelesen, davon waren einige Leser auch aus der Gemeinde Boitze.

( lese weiter  unter Archiv )

Die Herde 2018



 Unsere Rinder

Hof Harwege ist ein Familienbetrieb seit 1650 - 3 Generationen leben heute auf dem Hof


Wir sind die Niedersachsen


Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten


1950 mußten wir umsatteln, keine Pferde mehr auf dem Hof


Das war unser Paul. Dem Metzger geopfert


1950 : Heinrich fährt den ersten Trecker. Es ist der erste Trecker im Dorf. Ab jetzt kommen immer mehr Trecker und ersetzen die Pferde, die kommen zum Schlachter.


Bianka pflückt Erbeeren mit Freuden


Tomatensaison beginnt - Es ist Urlaubszeit und alle sind weg. So ist das eben, wie hier zu sehen


Bianka sorgt für Wasser im Wildsalat

 

 

Hof  Harwege ist ein Familienbetrieb seit 1650 

 

Der Hof wird biologisch - dynamisch bewirtschaftet .

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Meine Analyse im Dürrejahr   2018

Juli im heißen Sommer 2018

 

Seit Anfang April gab es in unserer Gegend keinen ausreichenden Regen. Meine Prognose für die kommenden Wochen ist, es wird sich nichts ändern. Wir haben jetzt abnehmenden Mond, erfahrungsgemäß wird das Hochdruckwetter sich weiter festsetzen. Die Getreideernte hat begonnen. Und wenn dabei etwas geerntet wird, ist es nur zum verfüttern geeignet. Gerade ist die Info der Landwirtschaftkammer gekommen, dass aufgrund der ernsten Situation, ökologische Ausgleichsflächen für die Tierfütterung freigegeben sind. Viele Auswirkungen sind weiterhin abzusehen. Der Mais als Futtergrundlage für Rinder und Biogasanlagen benötigt sehr viel Wasser für sein Wachstum. Hier wird es heftig. Der Mais ist am vertrocknen. Viele Tiere werden nach den Sommerferien zum Schlachter gehen. Durch dieses Überangebot wird der Fleischpreis für den Erzeuger stark absinken.

 

Ein anderer Blick führt mich zur Bio- Markt- Situation. Davon sind wir betroffen.

Die momentanen Anbauschwierigkeiten langweilen den Leser. Das klammere ich aus.

Doch die Marktentwicklung im Biobereich bietet hier Wissenswertes.

Handelsketten brauchen ständiges Wachstum. Dieses erreichen sie in der jetzigen Zeit nicht durch mehr Verkauf an die Kunden, sondern durch neue Läden und größere Verkaufsflächen. Die zusätzliche Ware, die dann angeboten wird, beeinflußt die Mehrwertsteuerverrechnung und später die Bilanz. Nichtverkaufte Ware wird entsorgt und gewinnmindernd bilanziert. Dadurch fallen weniger Steuern an. Jeder kennt die Läden und kauft dort ein. Auswirkung hat es auf uns, die mit Direktvermarktung versuchen, zu überleben. Die Wochenmärkte werden immer schlechter im Umsatz. Die Kosten erhöhen sich ständig. Und die Preisentwicklung sieht so aus. Seit 30 Jahren ist der Obst- und Gemüsepreis für den Erzeuger gleich geblieben. Konventionelles hat sich zwischenzeitlich verteuert und kostet nur etwas weniger als biolog. erzeugtes. Leider merkt das der Verbraucher gar nicht.

Wenn wir bei EDEKA einkaufen, sehen wir auf das gewachsene Biosortiment. Es wird weiter wachsen. Der Einkauf ist ein Erlebnis. Warum soll ich als Kunde zum Wochenmarkt gehen oder fahren. Mit dem Auto komme ich nicht hin. Der Markt ist im Zentum, Autoverkehr ausgeperrt. Den Einkauf lange durch die Stadt schleppen, nein Danke. Wenn ich bei EDEKA einen Parkplatz vor dem Eingang bekomme, fahre ich lieber ein paar Kilometer und brauche mich nicht anzustrengen.

Wenn das so ist, müssen wir vom Hof Harwege, die Augen ganz weit aufmachen und erkennen, dass wir daran nichts ändern können. Unser Model von Anbau und Vermarktung aber können wir vielleicht noch ändern. Wenn uns das Geld nicht ausgeht : "Wir schaffen das." (Merkel- Zitat)

 

Merkel hin und Merkel her.  Mutti hat recht, doch wie?

 

Plan A

 

Die Umbauphase : Unser Rückgrad war immer unsere Direktvermarktung über die Wochenmärkte. Hohe Lohnkosten und kein passendes Personal bei schlechten Umsätzen bedeutet Rückzug. Konsequenzen hat das ebenfalls im Anbau.  Auch hier gibt es Personalprobleme. Das Stammpersonal geht bald in Rente. Junge Menschen sind nicht belastbar aber anspruchsvoll.   Da wird sich was ändern.  Die Vielfalt von Hof Harwege wird an maschinengerechte Gemüsesorten angepasst.

 

Plan B

 

Neuausrichtung : Die Mutterkuhherde von Hof Harwege kostet seit Jahren Geld. Wegen der Dürre wird auch hier in Zukunft weniger herumlaufen. Als möglichen Ersatz bietet sich Geflügel an. In den vergangenen 10 Jahren sind mobile Hühnerställe zur Perfektion gelangt. Hightec- Ställe für 3 bis 400 Hühner, die fast vollautomatisch die Hühner versorgen, die Eier einsammeln und den Mist aus dem Stall entfernen. In der Praxis haben sich diese bewährt.

Der Markt für BIO Eier ist nicht gesättigt. Und gute, ehrliche Eier gehen immer. Gleiches gilt auch für Mastgeflügel. Diese können ebenfalls in Mobilställen gehalten werden. Im Winter kommen diese ins Gewächshaus. Ein perfekter Auslauf für die Hühner. Nach der Ernte der Tomaten wird dann Feldsalat und andere Grünsaat für die Winterfütterung angesät. Die Schlachtung von Geflügel ist in einem regionalem Betrieb gesichert. Da muß keiner von Hof Harwege Federn rupfen, oder sich mit übelriechenden Gedärmen herumquälen.  Ein teurerer Schlachtraum und eine teurere laufende Hygieneüberwachung entfällt.

Meine Einschätzung zur Marktentwicklung für hochwertige Geflügelprodukte ist positiv.

Weil :

Der Fisch ist immer noch ein Spitzenreiter auf dem Küchenzettel. Aber auf Zeit. Die Meere sind zunehmend leergefischt. Das  Meerwasser ist so belastet mit Problemstoffen, das mit gutem Gewissen keiner mehr Fisch essen kann.

Themen Übersicht Rezepte

 

Demeter - Gemüseanbau

Deutsche Landwirtschaft

      DE - ÖKO - 022

HOFFLYER

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Gemüse von uns !

Dazu passen unsere Rezepte

 

 

 

 

 

 

 

Frische-Ideen

Frische Rezept-Ideen, natürlich besonders lecker mit unseren Produkten! Anregungen findest Du unter dem folgenden Link

 

zu den Rezepten...

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    Wir sorgen für einen geschlossenen Wirtschaftskreislauf. Was wir dem Boden nehmen, geben wir ihm wieder. Unsere Rinder sind dabei wesentliche Helfer.   Der kompostierte Dung von ihnen, ist ein wesentlicher Teil unserer Düngung.